Pferdesteuer
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THEMA: Pferdesteuer

Pferdesteuer 06 Dez 2011 12:17 #6965

  • schnaeuf
Seit einiger Zeit ist mal wieder die Pferdesteuer in der Diskussion. Es gab viele Gemeinden die eine Einführung wollten. Danach war es erstmal vom Tisch. Hier nun recht neu DIE PFERDESTEUER KOMMT
www.fnp.de/fnp/region/lokales/wetterau/p...01.c.9410031.de.html

Aw: Pferdesteuer 11 Dez 2011 11:48 #6969

  • sweet abby
was mich am meisten daran aufregt ist, dass die ja sogar die frechheit besitzen zu zugeben, dass mit dem geld lediglich der finanzhaushalt ausgeglichen werden soll. wenn sie wenigstens etwas tun würden für ihr geld, aber nein... ich wüsste auch nicht was für kosten den gemeinden etc. durch die pferde entstehen!!!???

würden diese geld geilen ar*****cher mal bei sich sparen...
haben die eigentlich ne arnung wieviele pferde besitzer auf sämtlichen luxus verzichten damit sie sich ihr pferd leisten können?
mir fällt da echt nix mehr dazu ein !!!

Aw: Pferdesteuer 11 Dez 2011 13:03 #6970

  • schnaeuf
Doch mir fällt dazu noch etwas ein:
Pferdehalter sind dann die einzigen, die für ihr " Sportgerät" Steuern zahlen müssen.
Warum nicht für Inliner oder Fahrrad ( Mountenbiker)?

Aw: Pferdesteuer 11 Dez 2011 17:15 #6971

  • hansi
Pferdesteuer ist vertagt
Knapp 200 Reiter protestieren im Biebertaler Finanzausschuss

Die Entscheidung für oder gegen die Einführung einer Pferdesteuer in Biebertal ist noch nicht gefallen. Nachdem knapp 200 Pferdebesitzer und Reiter im kleinen Saal des Rodheimer Bürgerhauses ihrem Ärger über die Pläne Luft gemacht und neue Fragen aufgeworfen hatten, vertagte der Haupt- und Finanzausschuss (HFA) am Donnerstagabend die Beschlussempfehlung an das Parlament.

Dich gedrängt boten die Pferdefreunde in dem kleinen Raum eine beeindruckende Kulisse. Viele von ihnen hatten die Mitglieder des Ausschusses schon vor dem Gebäude mit Plakaten empfangen. Die sprachen Klartext: "Rücksichtsloses abkassieren, wir Wähler werden es quittieren!", "Euer Haushaltsdefizit hat kein Pferd fabriziert", oder "Pferd ist sowieso schon teuer, warum auch noch Pferdesteuer?" war zu lesen.
Wenn das in Biebertal durchkomme, würden die anderen Gemeinden nachziehen. Deshalb gelt es, Schaden von den Betroffenen abzuwenden, bevor Fakten geschaffen werden. Die war der Tenor vieler kritischer Stimmen am Rande der Sitzung.

Jürgen Strackbein erläuterte als HFA-Vorsitzender erläuterte, die Gemeinde sei in Finanznöten sei. Es gebe Vorgaben des Hessischen Städte- und Gemeindebundes zu diesen Problemen und Hilfestellungen.

Bürgermeister Thomas Bender betonte: "Wir sind aufgefordert, die Ausgaben zu reduzieren und alle sich bietenden Einnahmequellen zu nutzen. Das Thema ,Besteuerung der Pferde mit 200 Euro im Jahr, die ich für angemessen halte, wären ein Schritt in diese Richtung. Auch Sportvereine werden immer stärker zur Kasse gebeten", machte er deutlich.

Die Statements der Fraktionen eröffnete CDU-Vertreter Thorsten Cramer. "Wir haben in der Fraktion beschlossen, der Pferdesteuer nicht zuzustimmen", verkündete er. Ähnlich äußerte sich Hendryk Gaidies von den Grünen unter dem lauten Beifall der Zuhörer.

SPD-Fraktionschef Kurt Kleist, ehemaliger Vorsitzender des TSV Fellingshausen, erklärte: "Es darf erlaubt sein, sich Gedanken zu machen. Die Zeiten unschlachtbarer Kühe sind vorbei. Mir blutet das Herz, wenn ich erleben muss, wie Sportvereine immer stärker für Hallenmieten herangezogen werden. Doch, die SPD hat Sympathie für den Vorschlag, die Pferdesteuer einzuführen" so Kleist. Wie andere Redner, so bedankte auch er sich für die viele Post, die ihn in dieser Sache erreicht habe.

Gemeinde könnte die Biebertaler Reithalle übernehmen

Inge Mohr von den Freien Wählern (FW) hob hervor: "Wir kämpfen um unseren Haushalt und müssen schauen, wie wir vom Haushaltsdefizit runter kommen. Die FW hat beschlossen, dass Biebertal nicht Vorreiter für das Erheben der Pferdesteuer sein sollte." Sie ließ auch offen, wie sich ihre Fraktion im Grundsatz entscheiden werde.

Nach einer Sitzungsunterbrechung hatten Besucher Rederecht. Dies nutzte unter anderem Robert Kuypers, Geschäftsführer des Pferdesportverbands Hessen. "Der Pferdesport wird überwiegend von jungen Leuten betrieben, die oft kein eigenes Einkommen haben. Eine solche Steuer würde den Reitstallbetreibern in dieser Gemeinde schaden und würde den vorwiegend jungen Reiterinnen und Reitern aus Familien mit mittleren Einkünften den Reitsport unmöglich machen."

Werner Bender, lange Jahre Vorsitzender des Rodheimer Reitsportvereins, machte den Vorschlag, der Gemeinde die Reithalle zu überlassen. Gern würden Reiter dann gemeindeübliche Gebühren zahlen.

Andere Redner machten auf den Reitsport als Wirtschaftsfaktor aufmerksam.

Karl Ernst Schaub, Vorsitzender des Bauausschusses der Gemeinde, der ebenfalls am Donnerstagabend tagte, beantragte nach Ende der Redezeit der Besucher, den Tagesordnungspunkt zu vertagen, ihn aber im Verfahrensgang zu belassen. In den Fraktionen und den Gemeindegremien sollten zunächst weitere Gespräche geführt werden. SPD, FWG und Grüne im Ausschuss stimmten diesem Vorschlag zu. Der CDU-Vertreter votierte mit Nein.

Quellenangabe:
keinepferdesteuer.weebly.com/
Letzte Änderung: 11 Dez 2011 19:49 von admin.

Aw: Pferdesteuer 21 Jan 2012 11:31 #7091

  • Salim
  • OFFLINE
  • Junior Boarder
  • Beiträge: 33
Ich stehe der Steuer recht zwiegespalten gegenüber. Natürlich ist es, für alle die bereits ein Pferd besitzen, ein herber Schlag, wenn die Kosten plötzlich steigen. Andererseits gibt es auf viele Dinge Steuern, und insbesondere eine Versteuerung von Luxusgütern wird immer wieder gefordert, und da zählen Tiere, insbesondere so große, mal eindeutig zu.

schnaeuf schrieb:
Doch mir fällt dazu noch etwas ein:
Pferdehalter sind dann die einzigen, die für ihr " Sportgerät" Steuern zahlen müssen.
Warum nicht für Inliner oder Fahrrad ( Mountenbiker)?


Und das ist so auch nicht ganz richtig. Motorradfahrer [und Autofahrer, …] zahlen ja zum Beispiel auch Steuern, nämlich 1,84€ je angefangenen 25ccm Hubraum. Dazu holt der Staat sich etliche Steuern über die Kraftstoffe bzw das dazu nötige Mineralöl ein.

Ein allgemeines Wettern gegen die Pferdesteuer finde ich also eher unangebracht, vor allem in der melodramatischen Art, wie es von Pferdebesitzern häufig dargebracht wird. Ich würde mir was das Thema angeht lieber eine sachliche Debatte über Höhe und Verwendungszweck wünschen, und eine Abhängigkeit der Steuer vom Wirtschaftswert des Pferdes.
Pferde. Reiten. Lebensart. | Equine Blog

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Letzte Änderung: 21 Jan 2012 11:40 von Salim.
Folgende Benutzer bedankten sich: admin, TinaaLilly

Aw: Pferdesteuer - es wird uns alle treffen! 25 Nov 2012 06:30 #7923

  • boy1955
Seit geraumer Zeit schon, flammt dieses leidige Thema immer wieder auf. Jetzt hat die erste Komune 'zugeschlagen'.

Mich wundert es ja nicht wirklich, denn wo sollen die denn noch Geld für ihre leeren Kassen herholen, wenn nicht bei uns?

Mich ärgert aber, dass die das u.a. damit begründen, dass Pferde erhebliche Schäden im Wald und auf Wegen verursachen. Wenn wir ehrlich sind, kann man das
in manchen Gegenden auch nicht so ganz von der Hand weisen, aber in den allermeisten Waldgebieten, richten die schweren Holzmaschinen den deutlich größeren
Schaden auf den Wegen an, als das unsere Pferde mit ihren Hufen jemals tun könnten. Ausserdem sind auch bereits viele Wege für Reiter gesperrt.

Das ist aus meiner Sicht einfach nur ganz freche und unverschämte Abzocke ... so einfach würde ich auch gerne meine leere Kasse füllen


Pferdesteuer-Nein-Danke.jpg
Letzte Änderung: 27 Nov 2012 00:03 von admin.
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